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Natura 2000-Gebiete in Nordrhein-Westfalen


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Natura 2000-Gebiete in Nordrhein-Westfalen


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Inhalt:

Natura 2000-Nr. DE-4315-301

Gebietsname:

Lusebredde, Hellinghaeuser Wiesen und Klostermersch

Gesetzlicher Schutz:

Gebietstyp: B = FFH-Gebiet (GGB)

Link zur Karte:

Kartenausschnitt

Fläche:

592 ha

Ort(e):

Kreis(e):

Soest, Warendorf

Kurzcharakterisierung:

Teilweise bereits renaturierter Lippeabschnitt mit naturnaher Überflutungsdynamik, Naturentwicklungsflächen und großflächigen Grünlandkomplexen mit Feuchtgrünland, Altwässern und kopfweidenreichen Heckenzügen. Die Renaturierung ist für die gesamte betrachtete Lippe geplant.

Im Gebiet vorkommende Lebensraumtypen nach Anhang I der FFH-Richtlinie, die Erhaltungsziel für das FFH-Gebiet sind:

Im Gebiet vorkommende Arten nach Anhang II der FFH-Richtlinie, die Erhaltungsziel für das FFH-Gebiet sind:

Bedeutsame Vorkommen von Vogelarten im Gebiet:

Was macht die Bedeutung des Gebietes für Natura 2000 aus?

Darüberhinaus zeichnet sich das Gesamtgebiet durch die Bestände von landesweit gefährdeten Sumpfdotterblumenwiesen und zahlreichen gefährdeten Pflanzen und Tieren aus.
Landesweit einziger Auenabschnitt mit vollständiger Auenrenaturierung im Bereich der Klostermersch (jedoch im gesamten Gebiet geplant) und ausgedehnten naturnahen Lippeabschnitten mit Unterwasservegetation, Altwässern, feuchten Hochstaudenfluren, großen extensiv genutzten Feuchtgrünlandflächen zur Entwicklung. Wichtiges Brutgebiet zahlreicher Arten der Vogelschutzrichtlinie u.a. des Wachtelkönigs sowie Lebensraum von Helm-Azurjungfer, Teichfledermaus, Großem Mausohr, Groppe, Bachneunauge und Steinbeißer. Landesweit bedeutsames Forschungsobjekt (Sukzession u.a. unter Einfluß Herbivorer im Bereich renaturierter Auenabschnitte, Fluß- und Ufermorphologie, Auwaldentwicklung).

Welche Schutzmaßnahmen sind geeignet, das verbindende Netzwerk von Lebensräumen zu schaffen?

Entwicklungsziel für das Gesamtgebiet ist die Erhaltung und Entwicklung einer naturnahen, reichstrukturierten Auenlandschaft mit Blänken und Altwässern als typischen Stillgewässern sowie die Wiederherstellung einer natürlichen Überflutungsdynamik (nach Vorgaben des Lippeauenprogramms). Einen besonderen Schwerpunkt bildet die extensive Grünlandnutzung (Mahd) zur Entwicklung magerer Flachlandmähwiesen. Der Gebietskomplex enthält qualitativ und flächenmäßig sehr wichtige Kernbereiche in der mittleren Lippeaue und ist somit innerhalb dieser Ost-West-Achse der Westfälischen Bucht von zentraler Bedeutung für den landesweiten Biotopverbund.

Standarddatenbogen:

Erhaltungsziele und Erhaltungsmaßnahmen:

Kartensatz:

Der Kartensatz besteht aus einer Karte:

Kartenanlage 1 zum Standarddatenbogen:

Maßnahmenkonzept (MAKO):